Schüler des Missionsgymnasiums erleben unvergessliche Zeit in Japan
Im August 2025 hatten ehemalige sowie aktuelle Schülerinnen und Schüler des Missionsgymnasiums die einmalige Gelegenheit, am Deutsch-japanischen Simultanaustausch des TV Westfalia 07 Epe teilzunehmen. Durch die enge Kooperation zwischen dem TV Epe und dem Missionsgymnasium wurden zwei der insgesamt acht Plätze für die Schülerinnen und Schüler der Schule bereitgestellt.
Bereits im vergangenen Jahr hatten die Jugendlichen die japanische Seite in Gronau und Epe empfangen. Dabei stand unter anderem auch ein Besuch der Schule auf dem Programm, der die Grundlage für die diesjährige Gegenreise nach Japan legte.
Nach einer sorgfältigen Vorbereitung in Frankfurt startete die Gruppe in die japanische Hauptstadt Tokio. Dort verbrachten die Teilnehmenden vier Tage, in denen sie neben kulturellen Highlights der Megametropole auch verschiedene Universitäten besuchten. Das Programm bot Einblicke in den akademischen Alltag und die Möglichkeiten zum interkulturellen Austausch mit japanischen Studierenden.
Anschließend reiste die Gruppe weiter in die Präfektur Nagasaki. Dort verbrachten die Jugendlichen vier Tage in Gastfamilien, erlebten sportliche Aktivitäten und besuchten bedeutende historische Stätten, darunter den Friedenspark und das Atombombenmuseum. Besonders eindrücklich war dies, da sich der Aufenthalt auf den 80-jährigen Gedenktag der Atombombenabwürfe fiel und die Jugendlichen so die Bedeutung von Frieden und internationaler Verständigung hautnah erleben konnten.
Der Austausch führte die Gruppe danach für weitere vier Nächte in Gastfamilien in die Präfektur Fukuoka. Hier standen traditionelle japanische Sportarten auf dem Programm, darunter Kyudo (japanisches Bogenschießen), Karate und Taiko-Trommeln. Zudem besuchten die Jugendlichen religiöse und kulturell bedeutende Stätten, wie den Dazaifu-Tempel. Auf dem Bild zu sehen (Linus Zinke, Michael Steinmann, Frederick Zinke, Emmelie Mindt).
Ein besonderes Anliegen des Austauschs war die thematische Einbindung der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen, die in Workshops und Aktivitäten immer wieder aufgegriffen wurden.
Für die Jugendlichen war diese Reise eine einmalige und beeindruckende Gelegenheit, interkulturelle Kontakte zu knüpfen, kulinarische Erfahrungen zu sammeln und wertvolle Einblicke in die japanische Kultur zu erhalten. Unter dem Motto „Sport verbindet uns“ setzte der Austausch ein deutliches Zeichen für internationale Zusammenarbeit und machte besonders in Nagasaki deutlich, wie wichtig gemeinsames Engagement für Frieden und Verständigung in der Welt ist.
