Missionygymnasium St. Antonius Bardel

Bardel-Info Nr. 84                                                                                                                     Bardel, den 17.01.2020

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Euch und Ihnen allen wünsche ich ein frohes neues Jahr 2020! Das erste Halbjahr ist fast geschafft, die Zeugnisse kündigen sich dadurch an, dass den Schülerinnen und Schülern ihre Zeugnisnoten erklärt werden und die Lehrkräfte beginnen, die Zeugnisnoten in entsprechende Listen einzutragen. Am 31. Januar 2020 werden nach der ersten großen Pause die Zeugnisse des ersten Schulhalbjahres ausgegeben, die Busse fahren um 10 Uhr vom Busbahnhof der Schule ab. 

Ich möchte noch auf einige besondere Termine der nächsten Zeit hinweisen:

  • Am 24. Januar findet in der Aula um 19 Uhr der Poetry Slam der Englischkurse der Jahrgangsstufe 12 in der Aula statt. Der Eintritt ist frei.
  • Am Montag, den 3. Februar führen die Lehrerinnen und Lehrer der Schule eine schulinterne Lehrerfortbildung durch. Aus diesem Grunde findet an diesem Tag für alle Schülerinnen und Schüler kein Unterricht statt.
  • Am 7. Februar veranstaltet die Schule eine Talentshow („Bardeler Supertalent“) für alle Schülerinnen und Schüler der Schule. Die Show beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei.   
  • Ich weise schon jetzt auf den Elternsprechtag am 13. Februar hin. Die Anmeldungen zu den einzelnen Terminen erfolgt nach dem üblichen eingespielten Verfahren.

Datenschutz ist seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) ein großes Thema, vor allem in den Wirtschaftsbetrieben und in den Behörden, einschließlich der Schulen. Dass aber auch Eltern unmittelbar in die Pflicht genommen werden, zeigt ein nicht mehr ganz neues Urteil  des Familiengerichts Bad Hersfeld vom 15. Mai 2017 (Aktenzeichen F 120/17 EASO). Es geht darin um die Haftung der Eltern, wenn Kinder den Messenger-Dienst WhatsApp nutzen. Die dem Urteil vorangestellten Leitsätze haben allgemeingültigen Charakter, die dann auf den Einzelfall bezogen werden. Der erste Leitsatz des Urteils lautet:  „Überlassen Eltern ihrem minderjährigen Kind ein digitales 'smartes' Gerät (z.B. Smartphone) zur dauernden eigenen Nutzung, so stehen sie in der Pflicht, die Nutzung dieses Geräts durch das Kind bis zu dessen Volljährigkeit ordentlich zu begleiten und zu beaufsichtigen.“ In diesem Gerichtsurteil wird deutlich, dass Eltern bei Verstößen ihrer Kinder gegen den Datenschutz haften. Dasselbe gilt auch, wenn Inhalte geteilt werden, die unter Strafe stehen. Die Haftung der Eltern erstreckt sich bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres des Kindes. Im Jahre 2018 hat der Messenger-Dienst WhatsApp die AGBs der DSGVO angepasst und die Nutzung des Dienstes für Jugendliche ab 16 erlaubt. Eine Einverständniserklärung der Eltern bei jüngeren Kindern ist nicht vorgesehen, daher ist auch eine Nutzung des Dienstes von Kindern unter 16 Jahren nicht vorgesehen – und nicht erlaubt. Im Sinne des oben erwähnten Urteils heißt das im Falle von Problemen (auch rechtlichen Problemen), die Kinder unter 16 Jahren mit WhatsApp erleben oder verursachen könnten, dass die Eltern sich nicht darauf berufen können, von der WhatsApp-Nutzung ihres Kindes nichts gewusst zu haben. Darauf weisen die Datenschützer eindringlich hin.

Ich wünsche allen einen guten Start ins neue Jahr und ein erfolgreiches 2. Schulhalbjahr!

Herzliche Grüße

Christoph Grunewald


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